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Etappe 7 - Das Ende naht ...

An klaren Tagen ist von den Höhen oberhalb von San Martino schon der Monte Grappa zu sehen. Heute gilt es nochmals, sich die Kräfte gut einzuteilen. Doch so langsam kann man sich jetzt schon auf einen gelungenen Alpencross freuen!


Doch zuerst einmal wollen sie erreicht sein, die Höhen über San Martino. Für die Wahl der heutigen Strecke gilt das alte Spiel: Trails oder Schotterstraßen? Angriffslust oder piano? Rollen wir uns erstmal ein!
Zwischen San Martino di Castrozza und dem heutigen Etappenziel Arsiè liegen satte 1100 Meter Höhenunterschied netto. Will heißen: Wer nach sechs keineswegs geschenkten Tagesetappen heute am Kämpfen sein sollte, findet an diesem Tag Gelegenheit, nicht allzu sehr kämpfen zu müssen. In diesem Fall biegt man nach San Martino auf die Höhenstraße ab, die unterhalb der Cima Tognazza und des Bedole bis hinüber an den Passo Gobbera verläuft. Während der Planungsphase zur Via Migra hatte ich mir für diese Straße den Namen „Panoramastraße“ zurechtgelegt.

 
Schließlich verläuft sie genau gegenüber der Westabstürze der Palagruppe, was in Sachen Optik viel zu versprechen schien.    Nun, der Anblick der Palagruppe ist auch von dieser Seite aus atemberaubend schön. Leider versteckt sich diese Straße im dichten Wald, so dass man den Ausblick nur recht selten genießen kann.
   Zum Ausgleich macht man hier aber schnell Meter und nur wenige Höhenmeter: Eigentlich haben wir es bis zum Passo Gobbera nur mit drei nennenswerten Anstiegen zu tun, deren längster mit 150 Höhenmetern nicht allzusehr gefürchtet werden muss. Am Ende des Streckenabschnittes warten dafür aber auch zwei kurze, aber sehr unterhaltsame Singletrailabschnitte, so dass der „Easy-Way“ durchaus seine Freunde finden dürfte.
 
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Alpencross Via Migra San Martino di Castrozza Dolomiten Transalp
Aus der Tour ist die Luft lange nicht raus...