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Doch zuerst einmal wollen sie erreicht sein, die Höhen über San Martino. Für die Wahl der heutigen Strecke gilt das alte Spiel: Trails oder Schotterstraßen? Angriffslust oder piano? Rollen wir uns erstmal ein!
Zwischen San Martino di Castrozza und dem heutigen Etappenziel Arsiè liegen satte 1100 Meter Höhenunterschied netto. Will heißen: Wer nach sechs keineswegs geschenkten Tagesetappen heute am Kämpfen sein sollte, findet an diesem Tag Gelegenheit, nicht allzu sehr kämpfen zu müssen. In diesem Fall biegt man nach San Martino auf die Höhenstraße ab, die unterhalb der Cima Tognazza und des Bedole bis hinüber an den Passo Gobbera verläuft. Während der Planungsphase zur Via Migra hatte ich mir für diese Straße
den Namen „Panoramastraße“ zurechtgelegt.
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Schließlich verläuft sie
genau gegenüber der Westabstürze der Palagruppe, was in Sachen Optik
viel zu versprechen schien. Nun, der Anblick der Palagruppe ist auch
von dieser Seite aus atemberaubend schön. Leider versteckt sich diese
Straße im dichten Wald, so dass man den Ausblick nur recht selten
genießen kann.
Zum Ausgleich macht man hier aber schnell Meter und nur wenige
Höhenmeter: Eigentlich haben wir es bis zum Passo Gobbera nur mit drei
nennenswerten Anstiegen zu tun, deren längster mit 150 Höhenmetern
nicht allzusehr gefürchtet werden muss. Am Ende des Streckenabschnittes
warten dafür aber auch zwei kurze, aber sehr unterhaltsame
Singletrailabschnitte, so dass der „Easy-Way“ durchaus seine Freunde
finden dürfte. |