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Die Alpencrosser-Ehre ist etwas Heiliges. Doch wenn man acht Tage lang durch die Alpen cruist, muss die Fünf auch mal gerade sein! Allen die sich vorstellen können, danach noch in den Spiegel zu blicken, sei ein Frevel ans Herz gelegt: Pfeift auf die Ehre, spart euch die 900 Höhenmeter Anstieg, und nehmt ein Shuttletaxi hoch zum Parkplatz Zumis!
Nicht, dass man die Etappe sonst nicht zu Ende brächte. Auch die Strecke selbst wäre an sich durchaus den Anstieg wert. Doch wer den Zumis aus eigener Kraft ansteuert, wird am Ende der Etappe kaum noch die Zeit übrig haben, die Hammer- Highlights im Naturpark der Geislerspitzen, oder am Heiligkreuzkofel unter die Stollen zu nehmen. Wobei die Betonung hier auf „oder“ liegt.
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Jedenfalls sei mir der Vertrauensvorschuss gewährt: Die per Shuttle gewonnene Zeit ist zu Ende der Etappe weit erlebnisreicher investiert. Und wenn ich mich schon mal aus dem Fenster lehne: Im Alta Badia warten
ein paar der besten Trails diesseits des Paradieses!
Wer das Glück hat,
für diese Etappe schönes Wetter zu erwischen, wird davon seinen Enkeln
erzählen. Während des Auf und Ab auf der Lüsner Alm lässt sich eines der
weitesten Rundum-Panoramen ganz Südtirols genießen.
Die Kehrseite: Wer
Pech hat, und schlechtes Wetter erwischt, sollte die Lüsner Alm meiden.
Hier ist man oberhalb der Baumgrenze unterwegs, und Wind wie Wetter
schutzlos ausgesetzt. Ein Vergnügen, das zu den Zweifelhafteren zählen
dürfte. |