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Etappe 1 - Felsiger Auftakt

Die Durchquerung der "Tiroler Dolomiten" zählt zu den ganz großen Bike-Klassikern.
Hier läuten spannende Trails und schroffe Felsabstürze das Leitmotiv der Via Migra ein.


Was braucht ein Alpencross, um zu einem Klassiker zu avancieren? Ein Auftakt wie die Durchquerung des Karwendelgebirges kann da mal sicher nicht schaden. Mountainbiker nennen "die große Karwendelrunde" in einem Atemzug mit Tremalzo und Pasubio - sie bilden die heilige Dreifaltigkeit der ganz großen Tagestouren-Klassiker der Alpen, die als Pflichtprogramm eines jeden Geländeradsportlers gelten. Auch gute fünfundzwanzig Jahre nach der ersten Veröffentlichung dieser Tourdurch Elmar Moser hat die Karwendelrunde nichts von ihrer Attraktivität eingebüst. Im Gegenteil! Wer sich am Wochenende nicht zu unchristlichen Zeiten aufmacht, wird Probleme bekommen, am Eingang der Karwendeltäler einen Parkplatz zu ergattern.      Wer dann auf den ersten Anstiegen einer langen Etappentour ein stressfreies Alpencross-Tempo anschlägt, fühlt sich wie im Trabi auf der Autobahn. Als fände im Engtal ein alpines Woodstock statt, streben die Biker scharenweise dem Hochalmsattel zu. Eine durchwegs gut gelaunte Schar, denn die ersten Höhenmeter werden von den Nordabstürzen der Birkkarspitze & Co. überragt - ein Anblick, wie er in den Nordalpen seinesgleichen sucht. Erst auf dem Kleinen Ahornboden verläuft sich der Run. Während der Löwenanteil der Biker nach links ins Johannestal abbiegt, gehen die Hartgesottenen den grimmigen Anstieg zur Falkenhütte an.
 
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E1Aufmacher klein
Kurz vor der Lamsenjochhütte