Das perfekte Alpencross Bike
 

Das perfekte Alpencross-Bike

Es sind nur kleine Details, die ein Alpencross-Bike von einem „Normalen“ Tourenbike unterscheiden. Aber Wichtige! Darauf müsst ihr achten, damit euch euer Drahtesel wohlbehalten über die Alpen trägt:

1 Ein bequemer und vor allem eingefahrener Sattel ist auf Alpencross Gold wert. Leichtbau bitte nur für den Allerwertesten, nicht für die Kontaktfläche dazu!

 
Platz
5 Und Größe zählt doch, vor allem bei Bremsscheiben! 180 Millimeter vorne wie hinten bringen Bremspower und ausreichend Standfestigkeit auch bei langen und technisch schwierigen Abfahrten.

2   Ergonomische Griffe stellen die Handgelenke gerade und beugen so Taubheitsgefühlen im kleinen und Ringfinger vor. Außerdem liegen sie satter in der Hand – wenn es ruppig wird, ein Plus an Sicherheit!
 

6 Der Vorzug von einem 34er Ritzelpaket leuchtet auf Alpencross meist auch denen ein, die sonst mit weniger Zähnen auskommen. Braucht ihr nicht? Ein Airbag ist die meiste Zeit auch unnötiger Ballast...

3 Ein tendentiell kürzerer und etwas steilerer Vorbau sorgt für eine aufrechte Haltung auf dem Bike – wer hier die Race-Variante fährt, riskiert schmerzhafte Verspannungen im Nackenbereich!

 

7 Weniger Pannen bei gleichzeitig besserem Grip durch geringeren Reifendruck. Auf Alpencross gibt es nichts besseres als Tubeless-Reifen!
4 120 bis 140 Millimeter Federweg dürfen es schon sein. Und zwar vorne wie hinten. Hardtails sind leichter, kosten aber in technischen Passagen mehr Kraft. Das Plus an Sicherheit und Komfort spricht klar für ein Fully. Im Falle einer langhubigen Gabel ist eine Federwegsverstellung bergauf Gold wert!


8 Durchgehend am Oberrohr verlegte Schaltzüge trotzen auch der übelsten Schlammschlacht. Regenwetter nervt genug, auch ohne krachende Schaltung!

 
Bikewaesche
Damit die Funktion erhalten bleibt, muss der Dreck regelmäßig runter. Danach gut schmieren!